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Sexismus: Mehr als nur Klischees
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Sexismus: Mehr als nur Klischees

Jenseits von Klischees: Den Menschen im Blick

Sexistisches Denken reduziert die Komplexität einer Persönlichkeit auf das biologische oder soziale Geschlecht. Dabei werden Menschen oft Eigenschaften zugeschrieben, die vermeintlich „typisch“ männlich oder weiblich sind – etwa die Annahme, Männer seien sachlich und rational, während Frauen als besonders emotional und empathisch gelten.

Diese Rollenzuschreibungen beginnen oft schon bei subtilen Alltagsbeispielen, wie der Frage nach „starken Jungs“ für körperliche Arbeit oder der unbewussten Zuweisung technischer Fähigkeiten an männliche Personen. Wer sexistisch urteilt, ignoriert den individuellen Kenntnisstand und die tatsächlichen Fähigkeiten eines Menschen. In der Präventionspraxis ist es daher entscheidend, diese festgefahrenen Muster zu erkennen und aufzubrechen, um eine vorurteilsfreie Begegnung auf Augenhöhe zu ermöglichen.